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UNTERSTÜTZUNG PROJEKT GHANA

2025-2026-GHA-SDG 8 / Stiftung Offene Hand "Swisshand"

SDG 8: gute Arbeit

Stiftung Offene Hand "Swisshand", Baar, Schweiz

Land / Gegend

Ghana

Ghana liegt in Westafrika und grenzt an die Elfenbeinküste, Burkina Faso, Togo und den Atlantischen Ozean. Es hat etwa 33 Millionen Einwohner und eine Fläche von ca. 240‘000 Quadratkilometer. Die Hauptstadt ist Accra, die an der Atlantikküste liegt. Das Land ist bekannt für seine stabile Demokratie, seinen Reichtum an Bodenschätzen wie Gold und Kakao sowie seine kulturelle Vielfalt mit über 70 ethnischen Gruppen.  

Die Swisshand Programme konzentrieren sich in Ghana auf die Region Volta im Südosten des Landes sowie auf die nordöstlichen Regionen.

 

Allgemein

Die Stiftung Swisshand hat es sich seit 1968 zur Aufgabe gemacht, Frauen in ländlichen Gebieten in Afrika (Uganda, Ghana, Kamerun, und Nigeria) mittels Mikrokrediten die Chance zu geben, ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu stärken und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Die bereitgestellten Kredite ermöglichen es Frauen, kleine Geschäftsideen in die Realität umzusetzen – sei es in der Landwirtschaft, im Handel oder im Handwerk. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Rückzahlungsquote liegt bei beeindruckenden 95 % innerhalb der vorgegebenen Laufzeit, was nicht nur die Zuverlässigkeit der Kreditnehmerinnen beweist, sondern auch die langfristige Wirkung des Programms unterstreicht. Jeder zurückgezahlte Betrag wird erneut vergeben, wodurch eine nachhaltige Form der Selbsthilfe entsteht.

Die Stiftung arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die potenzielle Kandidatinnen rekrutieren, Schulungen zur Führung eines kleinen Unternehmens anbieten, die Frauen betreuen und die Aktivitäten überwachen.

 

Begünstigte

Die Wirkung der Programme zeigt sich in der Verbesserung der Lebensqualität der Frauen und ihrer Familien. Die Mikrokredite bieten ihnen langfristig einen Ausweg aus der Armut, da sie ein regelmässiges Einkommen erzielen, ihre Kinder zur Schule gehen, medizinische Versorgung bezahlt werden kann und häusliche Gewalt reduziert wird. Das Selbstbewusstsein der Frauen sowie ihr Ansehen in der Gemeinschaft steigen und sie sind ein positives und motivierendes Beispiel für andere.

Mehr als 20'000 initiative Frauen in den ärmsten Regionen Afrikas schaffen dies jedes Jahr, indem sie die Chance ergreifen, die ihnen die Stiftung Swisshand bietet. Unternehmerische Trainings, ein Mikrokredit sowie begleitende Beratung versetzen sie in die Lage, Unternehmerinnen zu werden.

 

Projektunterstützung

Jahr 2026: Promotion of Microenterprises
Swisshand ermöglicht engagierten, innovative Frauen (teilweise auch Männer) aus eigener Kraft durch den Aufbau eines eigenen ‘Unternehmens’ der Armut zu entkommen. Das Programm wird in der Region Akatsi South Municipality durchgeführt. Die Vor-Kredit-Schulung der potenziellen 27 Kreditnehmerinnen wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmerinnen sind überwiegend in den Bereichen Schönheit und Kosmetikhandel, Schneiderei, Lebensmittelverkauf sowie Fischhandel tätig.

Besonders erfreulich ist, dass zahlreiche Absolventinnen bereits erste Schritte in Richtung wirtschaftlicher Selbstständigkeit eingeleitet haben. Durch die Schulungen konnten nachhaltige Perspektiven geschaffen und das Vertrauen in die eigene wirtschaftliche Zukunft gestärkt werden.

Jahr 2025: Ausbau der Vergabe von Mikrokrediten
In einem ersten Schritt werden interessierte Gruppen oder Dorfgemeinschaft in der Führung eines Kleingewerbes geschult. Danach erhalten qualifizierte Teilnehmerinnen einen Kleinkredit von rund USD 100 – 250 nach Vorlage einer Geschäftsidee samt Businessplan. Gemeinsam wird die Geschäftsidee auf Plausibilität und Rentabilität hin überprüft. Während des Geschäftsaufbaus und der Dauer der Kreditvergabe werden die Unternehmerinnen fachlich eng begleitet.  

Die unterstützten Personen betreiben oft Kleinstgeschäfte, wie Handel mit Lebensmitteln und Getränken, Betrieb von Garküchen, Brauen von Bier oder Handel mit (gebrauchten) Schuhen und Kleidern. In der Landwirtschaft werden die Mikrokredite für die Vergrösserung der Anbauflächen und den Kauf von Saatgut und Düngemitteln gebraucht. Von staatlichen Fachleuten werden Kleinbauern in der Verbesserung der Bodenbearbeitung ausgebildet, was zu höheren Erträgen bei Reis, Mais und Gemüse führt.

Website Stiftung
Offene Hand Swisshand